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So verhüte ich: Wanda erzählt

Kondom, Pille, Spirale und wie sie nicht alle heißen – Verhütungsmittel gibt es wirklich viele. Jede Frau, die zwar Sex aber kein Kind möchte, muss sich irgendwann damit auseinandersetzen. Vor- und Nachteile haben sie alle. Aber welches Kontrazeptivum ist wann das Richtige? Wanda erzählt euch von ihrem Weg quer durch den Verhütungsmittel-Dschungel.

 

Am Anfang war das Kondom

Mit zarten 17 Jahren habe ich mein erstes Verhütungsmittel benutzt – ein Kondom. Mit Erdbeergeschmack. Naja gut, eigentlich hat es mein damaliger Freund benutzt. Zum Glück kannte er sich aus, sonst hätten wir stoppen müssen. Kinder wollte ich nämlich zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall!

Damals waren Kondome für mich eine gute Lösung. Keine Geschlechtskrankheiten, keine Schwangerschaftsgefahr – perfekt. Aber nach ein paar Wochen voll ungezügeltem Bettgeflüster ist mir der Nachteil der kleinen Latex-Päckchen aufgefallen: Sie sind auf Dauer ziemlich teuer und wenn man mal keins griffbereit hat, war‘s das mit der heißen Liebesnacht.

Meine Zwischenlösung: die Pille

Also fing ich an mir Gedanken über dieses Thema zu machen. Schon damals gab es eine Menge Verhütungsmittel zur Auswahl. Nach einem Gespräch mit meiner Frauenärztin, habe ich mich für die Pille entschieden. Vor allem weil ich der festen Überzeugung war, dass mein damaliger Freund und ich für immer zusammenbleiben würden.

So richtig zufrieden war ich mit der Pille zunächst auch nicht. Man durfte sie nicht einen Tag vergessen und mein Körper machte ein paar unschöne Veränderungen durch: Ich nahm zu, hatte immer wieder Migräne und meine Lust auf Sex war praktisch verschwunden. Aber wozu nehme ich denn die Pille, wenn ich sie nicht „benutzen“ kann?! Ich probierte dann ein paar verschiedene Präparate aus und blieb bei einer, die für mich verträglicher war.

Letztlich war die erste große Liebe irgendwann doch vorbei, ich setzte die Pille ab und benutzte wieder meinen guten alten Freund: das Kondom.

Die Spirale

Dann habe ich dann meinen aktuellen Partner kennen gelernt und es wurde ernst. Wie ernst genau? Das sieht man an unserem kleinen Sonnenschein. Nach der Geburt habe ich mich wieder mit meiner Frauenärztin über Verhütungsmittel unterhalten. Unsere kleine Prinzessin sollte schließlich vorerst Alleinherrscherin bleiben! Die Pille kam allerdings nicht in Frage, da beim Stillen Hormone über die Muttermilch weitergegeben werden. Die Kupfer-Spirale sollte es sein. Ein bisschen mulmig war mir dabei aber schon: Ein Stück Metall in meiner Gebärmutter, das Spermien aufhält? Klingt irgendwie unglaubwürdig. Letztendlich ließ ich mir eine einsetzen und was soll ich sagen – Schwanger geworden bin ich seitdem nicht.

Mein Fazit:

Jeder neue Lebensabschnitt brachte mir ein anderes Verhütungsmittel. Was ich daraus gelernt habe? Vor allem, dass man sich nicht nur auf eine Lösung festlegen sollte. Die „Qual der Wahl“ zu haben ist eigentlich eine echt gute Sache! So kann man je nach Umständen bestimmen, ob Kondom oder Pille das Richtige für einen ist. Mein persönlicher Liebling ist trotzdem die Spirale. Einmal eingesetzt ist sie absolut unkompliziert.

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