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Smartphonesüchtig (Teil 1)

Du weckst mich sanft am Morgen, sorgst dafür, dass ich nie zu spät komme, weist mir den Weg, wenn ich mich mal verlaufen habe, hältst mich auf dem aktuellen Stand, treibst mich an beim Sport, bist meine Verbindung zu meinen Freunden und meiner Familie und bist das Letzte, was ich abends erblicke – mein geliebtes Smartphone.
 
Okay, ich gebe es zu: Ich liebe mein Smartphone! Aber es ist eben auch so wunderbar nützlich. Ich muss mir keinen Wecker kaufen, den Busfahrplan nicht prüfen, bevor ich das Haus verlasse, kann meine Mails jederzeit beantworten und mit meinen Freunden in Kontakt bleiben. Wenn ich dies alles erst abends nach der Arbeit machen würde, käme ich zu nichts. Bedeutet das: Ich bin süchtig?
 
 
Immer erreichbar
Unbestritten ist, dass mir mein Smartphone meinen Tagesablauf deutlich erleichtert. Aber dennoch erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich meinen ständigen Begleiter „checke“, ohne dass es nötig ist. Vielleicht könnte es ja sein, dass ich eine Nachricht bekommen habe oder meine Freundin auf Facebook ein neues Urlaubsfoto hochgeladen hat. Habe ich also ständig Angst etwas zu verpassen?
 
Zugegeben, dadurch, dass ich prinzipiell immer erreichbar bin, spüre ich auch den Druck, immer antworten zu müssen. Es könnte ja etwas Wichtiges sein. Für mein Stresslevel ist das ganz schön anstrengend. Meistens merke ich das über den Tag gar nicht, da ich immer unter „Strom“ stehe. Aber spätestens abends im Bett kreisen so viele Gedanken durch meinen Kopf, dass mir, nach so vielen Einflüssen, das Abschalten schwerfällt. Tipps, wie du deinen Alltagsstress vor dem Schlafengehen hinter dir lässt, gibt es in unserem Special Schlaf gut.
 
Erfahre im zweiten Teil unseres Themenspecials Smartphonesüchtig wie Wanda ihre smartphonefreie Tage erlebt.
 

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