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Smartphonesüchtig (Teil 2)

Wanda hat es ausprobiert und einige Tage komplett auf ihr geliebtes Smartphone verzichtet. Lies hier wie es ihr ergangen ist.
 
Ich wage den Selbsttest und lasse mein Smartphone einfach mal ein paar Tage zu Hause. Folgende Vorbereitungen treffe ich: Ich sage meinen Eltern und meinen engsten Freunden, dass mein Handy gerade kaputt ist und sie mich auf meinem Festnetztelefon erreichen können, wenn es etwas Dringendes gibt. Dazu musste ich allerdings erst mal meine eigene Telefonnummer rausschreiben. Auch ich notiere mir die wichtigsten Nummern und los geht‘s. Am ersten Abend stelle ich meinen alten Wecker und verlasse morgens möglichst schnell das Haus, um gar nicht auf die Idee zu kommen einen Blick auf mein Handy zu werfen. Dann sitze ich im Büro und … arbeite. Während der Mittagspause gehe ich mit Kollegen essen, die immer wieder, auch während unsere Gespräche, ihre Smartphones zücken, um irgendwas zu prüfen. Das empfinde ich als nun als Nicht-Smartphoner ziemlich störend.
 
Zu Hause gehe ich erst mal mit meinem Laptop online und schaue, was passiert ist, was ich verpasst habe … nichts. Es ist absolut nichts Interessantes passiert. Klar haben diverse Facebook-Freunde das neueste Foto ihres Babys, ihres Abendessens, ihres neuen Outfits hochgeladen, aber so wirklich spannend ist es nicht.
 
Die nächsten zwei Tage sind recht ungewohnt, aber je länger ich mein Smartphone nicht zur Hand habe, desto weniger vermisse ich es.
 
Am Abend des dritten Tages sitze ich gerade auf meiner Couch, lese und auf einmal geht ein ohrenbetäubender Lärm los ... ein Läuten, ein Klingeln … was ist das? Aha, so klingt also mein Telefon. Noch etwas irritiert gehe ich ran – denn ich kann ja gar nicht sehen, wer mich da anruft. Es ist meine Freundin, die sich nach meinem Befinden erkundigen will. „Alles gut“, sage ich. Und merke, dass es auch stimmt.
 
Am vierten Tag wage ich abends nach der Arbeit den ersten Blick auf das Smartphone. Es explodiert fast vor Whats app-, Facebook- und Erinnerungsnachrichten. Völlig ungerührt lösche ich alles auf einmal weg. Sollte es so wichtig gewesen sein, werden sie sich schon noch mal melden. 
 
Leben mit und ohne Smartphone
 
Ich bin sehr stolz auf mich und habe viel aus meinen smartphonefreien Tagen gelernt. Es ist unbestritten alles einfacher mit dem praktischen Alleskönner in der Tasche und für solche Zwecke werde ich mein Smartphone auch weiterhin nutzen. Aber wenn ich es gerade nicht brauche, bleibt es eben in der Tasche oder wird ausgeschaltet. Am Wochenende zum Beispiel oder wenn ich verabredet bin. Es ist gut, dass mir das Smartphone den Alltag erleichtert, aber bestimmen möchte ich ihn selbst.
 
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Liebe Grüße
Eure Wanda

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