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Schlaf gut (Teil 1)

In unserem modernen Alltag, der oft von Hektik und Terminen geprägt ist, fällt uns das Abschalten meist schwer. Dann liegen wir abends im Bett, grübeln, schlafen nach Stunden endlich ein, um dann wieder viel zu früh aufzuwachen. Die Ursachen? Ganz unterschiedlich. Doch durch permanente Anspannung kann unsere innere Balance leicht aus dem Gleichgewicht geraten. Wir zeigen euch, wie ihr mit ein paar kleinen Tricks entspannter zu Bett geht.
 
Warum wir oft nicht in den Schlaf finden
 
Wenn wir gestresst sind, schlafen wir schlecht. Wir denken über die Arbeit, die Beziehung und letztendlich auch über das Einschlafen nach. Solche Stress-Phasen, die unruhigen Schlaf verursachen, sollten in der Regel nach einem Monat vorbei sein. Solltest du aber schon länger als vier Wochen schlecht schlafen, wäre es sinnvoll über einen Arztbesuch nachzudenken. Dieser kann prüfen, ob es sich um körperliche oder seelische Ursachen handelt. Solche Schlafprobleme können auf ein falsches Verhalten und unangemessenen Umgang mit Stress zurückzuführen sein. Wir Frauen leiden häufiger unter Schlafproblemen, denn bei uns kann auch der schwankende Hormonspiegel den Schlaf stören.
 
 
Wie wirkt sich schlechter Schlaf auf meinen Körper aus?

Wenn wir zu wenig schlafen, fühlen wir uns am nächsten Morgen müde und reizbar, die Leistungsfähigkeit und die Konzentration sinken. Das wiederum kann dazu führen, dass wir uns noch mehr stressen, um unsere Erwartungen an uns selbst zu erfüllen. Ein Teufelskreis also! Jeder Mensch hat ein individuelles Schlafbedürfnis. Einige fühlen sich nach fünf Stunden Schlaf topfit anderer brauchen acht, um energiegeladen in den Tag zu starten. Unabhängig davon brauchen wir alle erholsamen Schlaf, egal wie lang. Wenn wir früh genug ins Bett gehen, uns dann aber nur hin und her wälzen, fühlen wir uns am nächsten Morgen ausgelaugt. Ein Tipp, der zunächst banal klingt: Geh am besten erst ins Bett, wenn du müde bist. Wenn du nicht schlafen kannst, ist es sinnvoller wieder aufzustehen und monotone Aufgaben zu erledigen, wie Wäsche zusammenlegen oder Ähnliches als krampfhaft zu versuchen deinen Schlaf zu finden.
 
Gute Nacht – was uns beim Einschlafen hilft

Wir schlafen tief und ruhig, wenn unser Schlafzimmer abgedunkelt ist. Straßenlaternen oder Nachtlichter verhindern einen erholsamen Schlaf. Darum solltest du vor dem Schlafen nicht vor dem Computer sitzen, denn schon eine Viertelstunde helle Beleuchtung ist ausreichend, um den Kreislauf anzuregen. Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation helfen dabei, die Belastbarkeit in Stresssituationen zu stärken. Wenn du regelmäßig Sport treibst, baust du Stresshormone ab und dein Körper wird von selbst müde. Die Temperatur in deinem Schlafzimmer sollte zwischen 15 und 18 Grad liegen. Ist es vor dem Schlafengehen zu warm, solltest du einmal kurz lüften.
 
Den besten Tipp für ein entspanntes Einschlafen? Unsere Expertin Dorothee Schröter verrät ihn dir in unserem zweiten Teil von Schlaf gut.

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