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Powerfoods für Frauen

Wir haben den Tisch gedeckt und stellen euch  Lebensmittel vor, die wahre Alleskönner sind und richtig Appetit machen. Auf die Plätze, Gabeln, los!
Unsere Ernährungs-Expertin Dr. Bettina Dörr hat euch bereits eine ausgewogene Ernährung vorgestellt. Heute nehmen wir die Speisekammer noch einmal etwas genauer unter die Lupe und stellen euch neue, besonders nährstoffreiche Nahrungsmittel vor, die ihr vielleicht noch nicht kennt, in denen aber viel Gutes steckt.
 
 
Quinoa – ein Gewächs mit Tradition und hohem Eiweißgehalt
 
Quinoa ist auch als Inkareis oder Andenhirse bekannt. Es stammt aus Südamerika und wird dort seit mehr als 6000 Jahren kultiviert. Das Besondere: Das unscheinbare Körnchen enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, die wichtig sind für unseren Eiweißhaushalt. Der pflanzliche Proteingehalt von Quinoa ist im Vergleich zu beispielsweise Getreide sehr hoch (13g auf 100g) Quinoa ist glutenfrei und deshalb eine tolle Alternative für Frauen mit einer Glutenunvertäglichkeit. Es besitzt außerdem mehr Calcium als Roggen und enthält mehr als doppelt so viel Eisen und 50 Prozent mehr Vitamin E als Weizen.
Quinoa kann ähnlich wie Reis als Beilage verwendet werden, aber auch in Salaten, Suppen oder als Frühstücksgrundlage in den Speiseplan integriert werden. Kurz aufgekocht hat das Korn einen tollen Biss und schmeckt herrlich nussig.
 
Mut zur Farbe! Blauer Kohlrabi
 
Vielleicht ist er der König unter den Kohlrabis. Seine blaue Färbung jedenfalls signalisiert: In mir steckt mehr! Im Gegensatz zu seinen grünen Kompagnons enthält blauer Kohlrabi mehr Eisen und Selen. Wichtige Mineralstoffe für uns Frauen! Außerdem steckt in der Knolle Magnesium, Calcium sowie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B1 und Vitamin B2. Der blaue Kohlrabi schmeckt etwas kräftiger und würziger als die anderen Sorten und eignet sich deshalb besonders für bunte Salate oder ganz einfach als Snack zwischendurch. Wusstest du, dass du auch die Blätter des Kohlrabis essen kannst!? Du kannst sie roh verzehren oder, ähnlich wie frischen Spinat, einfach in der Pfanne dünsten.  Zeit, mal wieder blau zu machen! 
 
Geballte Nährstoffe: Chia-Samen
 
Eigentlich gibt es keinen Grund, diese Kraftpakete aus der Familie der Lippenblütler nicht mit in den Einkaufskorb zu legen, denn ihrem Namen machen sie alle Ehre: Chia bedeutet Kraft. Das geben die kleinen Samen auch! Sie werden besonders langsam verdaut, da sie aufquellen und dem Körper so helfen, Kohlenhydrate langsamer aufzuspalten. Das Energielevel kann so über den Tag verteilt besser gehalten werden. Außerdem besitzen Chia-Samen fünfmal mehr Calcium als Milch und ebenfalls das Spurenelement Bor, welches die Aufnahme von Calcium unterstützt. Chia-Samen protzen mit doppelt so viel Kalium wie Bananen, einer dreifachen Menge Antioxidantien gegenüber Heidelbeeren und einem dreimal höheren Eisengehalt als Spinat. Und sind dazu auch noch glutenfrei! Na, Appetit bekommen? Dann genieße die Samen am besten im Müsli oder lasse sie dir aufgequollen als eine gesunde Alternative zu Pudding schmecken.
 
Klein aber oho – die Aronia Beeren
 
Hätte die dunkelblaue Beere ein Schutzschild dabei, so stünde mit fetten Lettern: „Antioxidantien“ darauf. Diese sekundären Pflanzenstoffe schützen den Körper vor freien Radikalen und sind in hoher Anzahl in der Frucht vorhanden. Vitamin C und E sind ebenfalls Zellschützer und in der Beere enthalten, aber Antioxidantien wirken um ein vielfaches intensiver. Sie gehören zur Gruppe der Flavonoide und kommen nahezu in allen Blüten und Pflanzen vor, die eine kräftige blaue oder rote Farben tragen. Antioxidantien wirken entzündungshemmend und können sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.
Die Beeren kannst du getrocknet oder als Saft verzehren. Allerdings haben sie einen leicht bitteren Nachgeschmack. Den Saft kannst du deshalb mit Wasser verdünnen oder die Beeren in einen leckeren Obstsalat mischen.
Du hast Fragen zu deiner Ernährung? Dann wende dich gerne ganz diskret an unsere Ökotrophologin Dr. Bettina Dörr in unserer Expertinnensprechstunde.

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