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Mr. Perfect für Bloody Mary

In der Regel lieber – Tampon? Binde? Menstruationstasse? Wenn es an die Monatshygiene geht, driften die Meinungen auseinander: Die Eine legt Wert auf Diskretion, die Andere will vor allem günstig bluten, die Dritte wählt den unkomplizierten Weg. Wanda erzählt, was ihr so in die Hose kommt.

 

Pass on the knowledge, Baby

Letztens wollten ich mit meiner Nichte Shoppen gehen. Wir wollten gerade los, da guckte sie mich plötzlich mit diesem flackernden Blick an und mochte nicht mehr raus. Klarer Fall: Mia, gerade 13, wurde vom „roten Indianer“ überrascht und hatte nichts dabei. Ganz die souveräne Tante habe ich ihr gleich einen Tampon angeboten und damit die nächste Welle Röte auf ihre Wangen gezaubert. Sie benutzte bisher nur Binden… Um es kurz zu machen: Tante Wanda hat Mia fachfrauisch gezeigt, wie man „stöpselt“ und dann sind wir zwei losgezogen. Tag gerettet!

Meine Mutter war damals total offen und hat mir noch bevor ich das erste Mal geblutet habe ein 1. Hilfe Set mit Binden, Tampons und Slipeinlagen besorgt. Und natürlich erklärt: Die Slipeinlagen dienen für die ganz schwachen Tage – oder als extra Absicherung, wenn man nicht so sicher weiß, wie lang der Tampon durchhält. Tampons selbst sind eine saubere Sache, weil sie das Blut innen im Körper aufnehmen. Gerade beim Sport fand ich sie immer total angenehm. Allerdings war das Einführen anfangs echt tricky, richtige Verrenkungen habe ich aufgeführt, bis das Ding saß wo es sitzen sollte und ich es nicht mehr gespürt hab.

Tampons vs. Binden

Meine Frauenärztin hat mir später geraten, nicht immer Tampons zu benutzen. Wenn man nicht peinlich genau auf die Hygiene achtet, kann man sich schnell mit Bakterien infizieren. Achten sollte man also aufs Händewaschen, dass die Tampons immer möglichst klein sind und dass sie alle paar Stunden gewechselt werden. Mööp, total nervig. Und die Alternative?

Gewechselt bin ich zu Binden – zum Glück moderne, flache Dinger, weit entfernt von den alten „Surfbrettern“. Mit Flügeln und vernünftigem Klebestreifen halten die auch in der Hose, wenn du mal dem Bus hinterherhechtest. Aber so wirklich angefreundet habe ich mich damit nicht. Einerseits war da der verräterische Geruch, andererseits sind die Dinger echt unhandlich – ein dezenter Abstecher zum Klo war nicht immer so einfach möglich. Also doch wieder Tampons?

Ein Tässchen Entspannung

Im Drogerieregal habe ich etwas Anderes gefunden: Kennt ihr Menstruationstassen? Sieht aus wie ein buntes kleines Becherchen (wird auch manchmal so genannt), ist aus medizinischem Silikon und wird wie ein Tampon eingeführt. OK, so einfach war das am Anfang nicht, ich habe schon wieder eine Runde Gymnastik im Bad gebraucht und ein bisschen Origami gespielt, bis ich die richtige Falttechnik raushatte. Aber jetzt: Die Tasse hält locker einen halben Tag durch und ich kann sie entspannt daheim wechseln. Wenn ich doch mal unterwegs bin, dann helfen praktische Reinigungstücher wie die Sagella Reinigungstücher pH 4,5, die Tasse diskret in der Toilettenkabine auszuwischen und wieder einzusetzen. Weniger Müll produzier ich damit auch und auf lange Sicht rechnet sich die Investition sogar finanziell.

Letztendlich muss jeder selbst seine optimale Lösung finden für die Woche aller Wochen. Mal gucken, was Mia sich so aussucht…

Eure Wanda

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