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Motivation im Alltag (Teil 1)

Dein Schreibtisch ist ein einziges Chaos, zuhause stapeln sich Berge ungewaschener Wäsche, die Winterpfunde kleben wie magisch an deinen Hüften und die nächste Zigarette sollte eigentlich auch die letzte sein? Unsere Expertin Lifecoach Dorothee Schröter gibt Tipp zur Motivation und zum Durchhaltevermögen.
 
Du wolltest schon so lange so viel in deinem Leben ändern, doch immer wieder siegt der innere Schweinehund, weil´s einfach so bequem ist? Ein Gefühl, das jede Frau kennt und mit dem du nicht alleine bist. Deshalb wollen wir dir heute zeigen,  wie du dir auch im stressigen Alltag klare Ziele setzen kannst. Und vor allem, wie du sie auch erreichst!
 
 
 
Motivation – was ist das überhaupt?
 
Dorothee Schröter: Einfach ausgedrückt ist Motivation der Handlungsimpuls, der uns dazu bringt, ein Ziel zu erreichen. Dabei unterscheiden wir zwei Arten der Motivation. Das klingt zunächst kompliziert, ist aber ganz einfach. Wir sprechen von intrinsischer Motivation, auch „Flow“, wenn wir etwas tun, weil es uns ein gutes Gefühl gibt, oder es uns wichtig ist. Anreize dafür können finanziell, emotional oder sozial sein: Wir brauchen zum Beispiel Geld, um gut zu leben, wir wollen geliebt werden oder Teil einer Gruppe sein. Von extrinisischer Motivation sprechen wir dann, wenn wir etwas tun, weil uns etwas von außen dazu bringt und weil wir einen Vorteil oder Nachteil erwarten.
 
Was hindert unsere Motivation?
 
Dorothee Schröter: Der größte Motivationskiller sind wir selbst. Die Gründe dafür können ganz verschieden sein: Wir fürchten uns, trauen uns etwas nicht zu, können mit Niederlagen nicht umgehen oder unseren inneren Schweinehund einfach nicht überwinden. Das zweitgrößte Hindernis auf dem Weg zur Motivation ist unsere Umgebung. Schließlich ist es für unsere Mitmenschen unbequem, wenn wir uns verändern, weil sie Privilegien verlieren, weil wir schöner und erfolgreicher werden als sie und vielleicht sogar an ihnen vorbeiziehen.
 
Welche Methode ist die richtige, um mich zu motivieren?
 
Dorothee Schröter: Es gibt verschiedene Ansätze und Theorien, die Menschen motivieren können. Wichtig ist im Alltag aber, dass das verfolgte Prinzip wirklich funktioniert und einen langfristig nicht noch mehr entmutigt. Aus meiner Erfahrung als Coach kann ich sagen, dass dort wo Herz und Verstand gemeinsame Sache machen, der Erfolg auch sicher ist. Die meisten Menschen scheitern bei der Umsetzung ihrer Ziele und Wünsche, weil sich Herz und Kopf blockieren. Wichtig ist deshalb, beide Aspekte im Auge zu behalten und sich deutlich zu machen, dass wir selbst die einzigen sind, die es für uns schaffen können. Wächst uns alles über den Kopf, kann es helfen, sich professionelle Hilfe zu suchen und erst einmal zusammen mit einem Coach oder Psychologen zusammenzuarbeiten.
 
Wie schaffe ich es mein Ziel zu erreichen?
 
Dorothee Schröter: Unzufriedenheit kann der Motor für einen Neustart voller Motivation sein. Entscheidend ist es, seinen Wünschen und Träumen erst einmal Raum zu geben und sich im Anschluss zu fragen, was man zur Realisierung seines Wunsches tun muss. Der Wunsch sollte in ein konkretes Ziel umgewandelt werden, das man mit Kopf und Herz anstrebt. Dieses Ziel am besten gleich ausformulieren: Ein Plakat oder ein großes Blatt Papier eignet sich dafür besonders gut und macht den Traum sichtbar.
 
Ist der Anfang schon das Ziel?
 
Dorothee Schröter: Der erste Schritt ist in der Tat der wichtigste. Hier gilt: Je klarer das Ziel oder der Wunsch formuliert ist, desto höher ist die Motivation und das Durchhaltevermögen. Gerade für Durchhänger und Zweifelsphasen ist das ganz wichtig. Je realistischer und plastischer meine Ziele von Anfang an sind, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, anzukommen. Oft hilft es auch, sich Vorbilder zu suchen wie z.B. eine Frau, die erreicht hat, was man selbst noch anstrebt. Auch Vorher-Nachher-Bilder können motivieren. Hat man das Ziel irgendwann erreicht, sollte man außerdem aufschreiben wie man sich fühlt und was sich verändert hat.
 
... was ist ein Motivationsbrief und wie reagiere ich wenn es mir doch alles einmal zu viel wird? Lies das Interview mit Dorothee in Motivation im Alltag Teil zwei weiter!

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