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Intimpflege und Sex

Wir erinnern uns sicherlich alle noch an das Skandalbuch „Feuchtgebiete“. Die Protagonisten Helen Memel hatte ihre ganz persönliche Einstellung zu Körperhygiene und Intimpflege. Sie mochte ihren Körper, wenn er riecht – besonders beim Sex. Der Film wollte schockieren, aber uns gleichzeitig auch ermutigen über nicht gerade öffentliche Themen wie Reinlichkeitsvorstellungen, unsere Körperlichkeit, unsere Intimpflege - auch in Zusammenhang mit Sex - zu sprechen.
 
 
Partner wollen sich gut riechen können
 
Einen Teil dieser Diskussion wollen wir auch bei w-wie-weiblich weiterführen und stellen uns die Frage: Hängt Intimpflege und Sex wirklich zusammen? Wenn ja, wie sollte unsere Hygiene denn aussehen, damit wir uns beim Sex wohlfühlen?
Die erste Frage ist leicht zu beantworten: In vielen Foren bestätigen Frauen, dass für sie Körperhygiene zusammen mit Sex elementar ist. Auch hat eine Orgasmus-Studie der Berliner Charité ergeben, dass den befragten Frauen der Geruch und die Hygiene des Partners sehr wichtig sind, um Sex genießen zu können. Unangenehme Gerüche können zu Lustkillern werden. Frauen wollen ihren Partner - sprichwörtlich - gut riechen können. 
 
Wie sieht die Intimpflege in Bezug auf Sex aus?
 
Grundsätzlich gilt, dass eine tägliche Reinigung der Intimzone für beide Geschlechter  unverzichtbar ist. Auch das tägliche Wechseln der Unterhosen – am besten aus Naturfaser – gehört dazu. Die Frau reinigt ihre äußeren Genitalien mit warmen Wasser oder ph-neutraler Seife. Lies mehr über den ph-Wert in unserem Special Gesunder ph-Wert. Für den Intimbereich gibt es auch spezielle Waschlotionen, die das Gleichgewicht der Vaginalflora unterstützen. Die Produkte von Sagella® bieten darüber hinaus noch wohltuende Kräuter-Wirkstoffe. Hauptaugenmerk des Mannes liegt auf seinem sauberen Penis. Besonders unter der Vorhaut sollte sanft gewaschen werden. Hier kann sich Smegma bilden – das sind Sperma- und Urinrückstände, abgestorbene Hautzellen und Talgdrüsensekrete. Gerade Smegma sorgt für schlechte Gerüche.  
 
Auch bei Oralsex empfinden viele Frauen den Wunsch nach Sauberkeit deutlich. Hier könnte die gemeinsame Dusche „davor“ eine stimulierende Lösung sein. Jedoch wirkt zu viel Körperpflege für einige auch störend. Der Eigengeruch, der eine erotische Wirkung hat, wird weggewaschen. Darüber hinaus geht die Spontanität bei regelmäßigem Duschen vor dem Sex verloren. Wie viel Hygiene letztlich nötig ist, ist sehr individuell. Beide Partner sollten am besten ein ähnliches Verständnis von ihrer Körper- und Intimpflege haben, um sich an ihrem Sex zu erfreuen.
 
Neben dem emotionalen Wohlbefinden birgt Intimpflege auch gesundheitlich positive Aspekte. Durch Geschlechtsverkehr können Bakterien übertragen werden, die Entzündungen im Unterleib oder Pilzinfektionen verursachen. Schon allein aus dieser Perspektive ist die Intimhygiene vor und nach dem Sex nicht zu verachten. Dabei sollten Sexspielzeuge nicht vergessen werden, denn auch sie können Bakterien weitergeben.

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