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Intimpflege in den Wechseljahren

Hitzewallungen, Zyklusschwankungen und Gereiztheit – die Wechseljahre bringen uns Frauen ganz schön durcheinander. Wie sich unser Körper verändert und welche neuen Bedürfnisse er hat, bekommen wir deutlich zu spüren. Gerade bei der Intimpflege ist es wichtig, sofort auf diese Veränderungen zu reagieren.
 
Die richtige Intimpflege ist das A und O
Knapp fünf Jahre durchlaufen die meisten Frauen die Wechseljahre. Eine Zeit, in der wir Frauen ein neues Körpergefühl entwickeln und nach der Pubertät eine erneute Hormonumstellung vor uns liegt. Die Änderung unseres Hormonhaushaltes hat dabei nicht nur Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, sondern auch direkt auf unsere Intimflora. Scheidentrockenheit ist meist die Folge. Jetzt hilft die richtige Intimpflege, wie etwa Sagella poligyn, die ganz auf die Bedürfnisse unseres Körpers während dieser aufregenden Zeit abgestimmt ist. Sie lindert Beschwerden im Intimbereich, die häufig mit den Wechseljahren einhergehen, und fördert die Heilung bei Scheidentrockenheit. Warum spezielle Intimpflege so wichtig ist und welche Veränderungen unser Intimbereich durchläuft, verrät euch unsere Expertin Gynäkologin Frau Dr. med. Corinna Heitmann in unserem Expertenspecial.
 
Wechseljahre: Das passiert mit unserem Körper
Intimhygiene taucht als Thema in der gynäkologischen Sprechstunde oft erst am Ende des Gesprächs oder sogar der Untersuchung auf. Vielen Patientinnen ist es unangenehm, über diesen intimen Bereich zu sprechen - auch wenn er sich, wie häufig in den Wechseljahren, zu einem „Problembereich“ entwickelt, der spezieller Pflege bedarf.
Mit Ausklingen der fruchtbaren Phase verändern sich die Scheidenflora und der pH-Wert. Durch das Absinken des Östrogenspiegels verringern sich die Menge und Aussehen des Ausflusses, auch Fluor genannt. War er vorher formbar, weiß und geruchlos, wird er nun eher farblos. Auch der pH-Wert ändert sich deutlich und liegt ab sofort über 6, während er vorher zwischen 3,8 und 4,2 lag. Dies ist darauf zurückzuführen, dass keine säurebildendenden Laktobazillen mehr vorhanden sind. Das Epithel, also die oberflächliche Zellschicht, wird dünn, trocken und verletzlich, was gelegentlich zu leicht blutigem oder gelblichem Ausfluss führen kann. Manchmal führt diese Trockenheit auch zu Missempfindungen und Juckreiz, sodass viele Frauen glauben, an einer Pilzinfektion erkrankt zu sein. Auch beim Geschlechtsverkehr können Schmerzen auftreten, die das Lustempfinden negativ beeinflussen. Meist treten diese Symptome 3-4 Jahre nach der letzten Periodenblutung auf. Gemeinsam mit der Frauenärztin kann nach einer Untersuchung geklärt werden, welche örtliche Behandlung bzw. Intimpflege eine natürliche Flora unterstützen kann, um sich auch in diesem Bereich wieder ganz „weiblich“ zu fühlen.

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