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Heilpflanzen (Teil 2)

Trockene Haut, Erschöpfung oder Schlafstörungen? Diese Pflanzen haben heilende Eigenschaften.

Zitronenmelisse erfrischt und pflegt

Zitronenmelisse riecht nicht nur besonders frisch, sondern ist auch bestens geeignet, um in einer  frischen, klärenden Gesichtsmaske angewendet zu werden. Die leichte Maske hilft gegen Hautunreinheiten, ist aber auch bestens geeignet, um die Haut zu glätten und zu pflegen. Die frischen Kräuter wirken zusätzlich belebend und durch den zitronigen Duft wie eine Aromatherapie.
Dazu 50 Gramm Melisse fein hacken und mit 150 Gramm Quark, 1 Teelöffel Kieselerdepulver und einem Teelöffel Honig vermischen. Etwa 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und danach mit lauwarmen Wasser gründlich abwaschen.

Ringelblume gegen trockene Haut und Juckreiz

Es juckt, brennt und spannt: Trockene Haut ist unangenehm, aber gerade bei Frauen häufig ein Problem. Die natürliche Kraft der Ringelblume beruhigt als Tinktur oder Creme gereizte Haut (z.B. die feuchtigkeitsspendende Intimpflegecreme Sagella Creme).

Rosmarin bei Erschöpfung

Im stressigen Alltag sehnst du dich oft mal nach einer kleinen Pause zwischendurch und willst neue Kraft tanken? Wenn der Kreislauf schlapp macht und die Konzentration nachlässt, hilft ein Rosmarin-Tee, der wach macht und neue Kräfte aktiviert. Hier gilt: Nicht zu spät trinken, da sonst der Schlaf gestört werden kann. Achtung auch in der Schwangerschaft: In dieser Zeit sollte das Rezept nicht verwendet werden, da Rosmarin in zu großen Mengen geburtsvorbereitend wirkt. Stattdessen besser auf Brennnesseltee zurückgreifen, der auch in der Schwangerschaft gut verträglich ist und unangenehmen Wassereinlagerungen entgegenwirkt.

Baldrian gegen Schlafstörungen

Baldrian kann bei leichten bis mittleren Schlafstörungen helfen, das Ein- und Durchschlafen zu erleichtern. Baldrianpräparate gibt es als Tee, Frischpflanzenpresssaft, Tinktur und in Tablettenform. Reiner Baldrian schmeckt sehr bitter. Am besten greifst du deshalb auf Teemischungen zurück. Den Presssaft kannst du vor dem Trinken mit Apfel- oder rotem Traubensaft mischen.
Am besten nehmt ihr das Baldrianpräparat eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen ein. Nebenwirkungen sind dabei nicht zu befürchten. Ihr solltet aber Geduld mitbringen. Die Wirkung setzt oft erst zwei bis vier Wochen nach der ersten Anwendung ein.

Flohsamen fördern die Verdauung

Von Blähungen bis Durchfall. Wenn der Bauch nicht mitspielt, fühlen wir uns schnell unwohl. Flohsamen helfen, die Verdauung sanft zu regulieren. Sie binden viel Wasser und sind deshalb ganz vielseitig einsetzbar. Durch die hohe Quellkraft können sie die Darmtätigkeit anregen und zum Beispiel Verstopfungen lindern. Außerdem sollen Flohsamen das Wachstum darmfreundlicher Bakterien fördern und helfen, Cholesterin im Darm zu binden. Ein gesundes Magen-Darmsystem ist besonders wichtig, da sich in der Darmflora wichtige Immunzellen befinden. Ein gutes Bauchgefühl tut somit dem ganzen Körper gut.

Mönchspfeffer als vielseitiger Frauenbegleiter

Im Mittelalter brachten Mönche ihn aus dem Mittelmeerraum nach Europa. Doch eigentlich ist die Heilpflanze vor allem ein wahrer Frauenheld. Mönchspfeffer fördert die Produktion der körpereigenen Progesteronbildung, dem sogenannten Gelbkörperhormon und hilft Frauen besonders bei Perioden- oder Wechseljahresbeschwerden. Aufgebrüht als Tee schmeckt Mönchspfeffer nicht nur gut, sondern hilft dir auch, einen Moment Ruhe zu finden. Wichtig: Junge Mädchen, schwangere und stillende Frauen sollten aufgrund der anregenden zur Hormonbildung auf eine Verwendung von Mönchspfeffer verzichten.

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