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Die ü45-Pubertät: Tipps für die Wechseljahre

Plötzlich Hitzewallungen, Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen? Dann herzlich willkommen in der Pubertät 2.0: Auch in den Wechseljahren spielen die Hormone verrückt. Was genau in eurem Körper während dieser Phase passiert und wie ihr am besten damit umgeht, verraten wir euch in unserem Wechseljahres-Special.

 

Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, treten bei Frauen meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auf und dauern in Europa durchschnittlich sechseinhalb Jahre. Die gute Nachricht: Nie wieder Periode! Die meisten Frauen in westlichen Ländern haben ihre letzte Regelblutung mit etwa 51 Jahren (Menopause). Danach ist Schicht im Schacht! Aber: Viele Frauen leiden in den Wechseljahren an Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Doch zum Glück gibt es ein paar einfache Tipps, die euch das (Wechseljahres-)Leben erleichtern.

Hormon-Rock’n’Roll

Viele kennen es noch aus der Pubertät oder der Schwangerschaft: Plötzliche Gefühlsausbrüche, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, innere Unruhe – in diesen Lebensphasen sind hormonelle Schwankungen eher positiv besetzt, denn es entsteht etwas Neues und Schönes. Auch in den Wechseljahren spielen die Hormone verrückt – und sie tanzen eher Rock’n’Roll statt Tango. Der Grund dafür ist, dass die Eierstöcke immer weniger Östrogen, also weibliche Sexualhormone, produzieren. Hierzulande empfinden wir das häufig als etwas Negatives: Der Eisprung bleibt aus – genauso wie die Fruchtbarkeit. Gleichzeitig kann das Testosteron ansteigen, was sich bei der ein oder anderen Frau durch vermehrte (Gesichts-)Behaarung oder gesteigerte Lust bemerkbar macht. Die Symptome der Wechseljahre entstehen also weniger durch einen Hormonmangel, sondern vielmehr durch die starken Schwankungen im Hormonhaushalt.

Mehr als eine heiße Phase

Etwa ein Drittel aller Frauen hat in den Wechseljahren überhaupt keine Beschwerden. Die übrigen Frauen klagen meist über Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Aber auch innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, Herzrasen oder eine Gewichtszunahme können mit der hormonellen Umstellung zusammenhängen. Es gibt jedoch auch positive Nebeneffekte: Durch den erhöhten Testosteronspiegel sind manche Frauen abenteuerlustiger und sexuell aktiver – was ihnen zu einem ganz neuen Lebensgefühl verhelfen kann. Aber: Gleichzeitig führt der sinkende Östrogenspiegel auch oft zu trockener Haut – insbesondere im Intimbereich. Das kann im schlimmsten Fall sogar zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen. Die Symptome der Wechseljahre sind also ganz vielfältig – und bei jeder Frau unterschiedlich ausgeprägt. Für alle Frauen gilt aber: Die Wechseljahre sind der perfekte Zeitpunkt, mehr auf sich selbst und seinen Körper zu achten. 

Fünf Tipps gegen Wechseljahresbeschwerden

Ihr wollt trotz Beschwerden gut durch die Wechseljahre kommen? Mit diesen fünf neuen Gewohnheiten klappt’s bestimmt:

1. Richtig essen

Der Stoffwechsel arbeitet auf Sparflamme. Achtet in den Wechseljahren besonders auf eure Ernährung, wenn ihr nicht zunehmen wollt. Außerdem sind Calcium und Vitamine wichtig für Haut und Knochen.+

2. In Bewegung bleiben

Hilft nicht nur gegen die Hummelhüfte, sondern auch gegen Stimmungsschwankungen: Bewegung, insbesondere an der frischen Luft, ist ein wahres Wundermittel. Am besten eignen sich gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Nordic Walking oder Yoga.

3. Zur Ruhe kommen

Genervt? Gereizt? Unruhig? Baut euch kleine Ruheinseln in den Alltag ein, nehmt euch Zeit für euch selbst – und seht die Wechseljahre gelassen. Auch autogenes Training oder Meditation können euch dabei helfen, innere Ruhe zu finden.

4. Tabus brechen

Eine weitere Parallele zur Pubertät: In den Wechseljahren fühlen wir uns oft unverstanden, die Stimmungsschwankungen können auf so manche Beziehung schlagen. Sprecht offen mit eurer Familie und Freunden. Die Wechseljahre gehören zum Frausein dazu – kein Grund also, daraus ein Tabuthema zu machen.

5. Die Haut pflegen

Gegen trockene Haut hilft nur eines: die richtige Pflege. Durch die hormonellen Veränderungen hat auch euer Intimbereich andere Bedürfnisse. Unsere Sagella poligyn ist genau auf diese neuen Anforderungen abgestimmt: Sie pflegt mit Milchsäure und Kamille die in den Wechseljahren oft trockene und gereizte Schleimhaut und ist perfekt an den veränderten pH-Wert angepasst.

Ein kleiner Geheimtipp zum Schluss: In anderen Kulturkreisen sind die Wechseljahre übrigens teilweise nicht so negativ besetzt wie zum Beispiel in Europa. In manchen Ländern steigt das Ansehen der Frauen, die in den Wechseljahren sind oder waren. Die Wechseljahre werden dort mit mehr Unabhängigkeit für die Frau verbunden. Also: Seht’s positiv – und nutzt diese Phase, um euch selbst mal wieder so richtig was zu gönnen.

Lasst es euch gut gehen!

Euer w-wie-weiblich-Team

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