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Gesunde Ernährung (Teil 1)

Gesunde und ausgewogene Ernährung tut dem ganzen Körper gut. Doch wie genau ernährt man sich ausgewogen? Wie kannst du langfristig dein Wohlbefinden und die Gesundheit deines Körpers erhalten? Was bedeutet überhaupt „gesunde“ Ernährung?
 
 
Über gesunde Ernährung wird viel geschrieben und erzählt. So ganz pauschal und allgemeingültig ist die Frage nach der gesunden Ernährung allerdings nicht zu beantworten, sondern sollte individuell angeschaut werden. „Gesund“ kann für jede Frau etwas anderes bedeuten, denn jede bringt andere Voraussetzungen mit.  Wenn du in einer besonderen Lebensphase wie z.B. der Schwangerschaft oder Stillzeit bist, bedeutet gesunde Ernährung plötzlich etwas anderes als vorher. So kann eine vorher für dich gesunde Kost, wie  z. B. die asiatische Küche plötzlich wehenfördernd sein, wenn du deine Essgewohnheiten, das Wokgemüse mit viel Ingwer zu kochen, aufrechterhältst. Oder auch das Thema Ballaststoffe und Vollkornprodukte: Generell ist es empfehlenswert, Getreide aus dem vollen Korn und möglichst viel Ballaststoffe aus Gemüse zu essen. Aber es gibt Personen, z. B. mit Reizdarmsyndrom, einer Glutenunverträglichkeit oder anderen Darmbeschwerden, denen die Ballaststoffe speziell aus Getreide gar nicht so gut bekommen. So ist auch hier eine gewisse Individualität gefragt. Die pauschale Anwendung der Regel, „viele Ballaststoffe sind  gesund“, funktioniert eben nicht für jede Frau.
 
Gesund = abwechslungsreich

Generell wichtig und entscheidend für alle ist, dass die Lebensmittel nicht einseitig, sondern abwechslungsreich ausgesucht werden und die Zubereitung so erfolgt, dass die Vitamine und Nährstoffe möglichst gut erhalten bleiben. So gehen beim langen Wässern von Salat Mineralstoffe in das Wasser über statt in deinen Organismus. Auch beim Kochen von Gemüse können Vitamine zerstört werden. Gerade Folsäure, ein Vitamin, das für Frauen in allen Lebensphasen eine wichtige Bedeutung hat, gehört zu den Vitaminen, die sehr empfindlich auf Zubereitungsverluste reagieren. So können bis zu 70% bei den verschiedenen Zubereitungsmethoden zerstört werden.
 
Ein Beispiel: 100 g roher Brokkoli oder 75 g Feldsalat liefern als besonders gute Folsäurelieferanten mit ca. 100ug  ein Drittel der täglich empfohlenen Zufuhrmenge. Wiege mal 75 g Feldsalat ab – das ist schon eine ordentliche Portion, die mit einer Hand nicht zu fassen ist! Durch das Kochen des Broccoli kann der Gehalt bis auf 10ug schrumpfen, dann müssten schon 1 kg verzehrt werden, um 1/3 der täglich empfohlenen Menge zu erreichen.

Fünf am Tag!

Wie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihren „10 Regeln“ festgehalten hat, sollten am Tag 5 Portionen Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Das erfordert schon ein wenig Disziplin, ist allerdings machbar, wenn du schon bei dem Frühstück damit beginnst und es dir zur Gewohnheit machst, zu jeder Haupt- und Zwischen-Mahlzeit mindestens eine Portion Obst oder Gemüse zu essen. Ein frisches Müsli mit Beeren oder jetzt im Sommer ein saftiger Melonensalat. Da sagen wir doch nicht nein!
 
Informiere dich in im zweiten Teil Gesunde Ernährung  warum Ampelfarben etwas mit einer richtigen Ernährung zutun haben und warum Proteine auch für dich wichtig sind!

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